Der Herbst ist eine Jahreszeit voller Farben, Abenteuer und gemütlicher Momente. Während die Blätter in den schönsten Rot- und Goldtönen leuchten, bietet diese Zeit eine perfekte Gelegenheit, die Natur gemeinsam mit der Familie und dem treuen Vierbeiner zu erkunden. Doch wie gestaltet man diese Ausflüge am besten, damit sowohl Mensch als auch Tier voll auf ihre Kosten kommen? Lassen Sie sich von unseren Ratschläge und kreativen Ideen, um den Herbst in vollen Zügen zu genießen, inspirieren und machen Sie jeden Spaziergang zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Tipp 1: Abwechslungsreiche Ausflugsziele
Im Herbst gibt es viele abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten, die Sie gemeinsam mit Ihrem Hund genießen können. Spaziergänge durch Laubwälder zeigen die Farbenvielfalt der Saison, während Bauernhöfe mit Erntefesten und Kürbismärkten locken. Ruhe am weniger frequentierten Herbststrand oder ein Ausflug in einen Nationalpark für gemeinsame Naturerlebnisse sind weitere Optionen.
Picknick im Park, Spielzeit auf Hundewiesen, Besuche in hundefreundlichen Weingütern oder eine Fototour mit herbstlichen Kulissen bieten ebenfalls Freude. Denken Sie daran, Ihre Bedürfnisse anzupassen und stets Rücksicht auf lokale Regeln und natürlich Ihren Hund zu nehmen.
Tipps für mehr Spaß beim Gassigehen: Lassen Sie Ihren Hund den Weg bestimmen, besuchen Sie einen Hundeparkour oder treten Sie einer Hundewandergruppe bei.
Tipp 2: GPS-Tracker für Hunde
Sie haben einen kleinen Ausreißer? Dann ist die Anschaffung eines GPS-Trackers eine gute Idee. Das praktische Gerät kann am Brustgeschirr oder am Halsband angebracht werden und ermöglicht es Ihnen, den Aufenthaltsort Ihres Vierbeiners jederzeit zu verfolgen. GPS-Tracker verwenden das „Global Positioning System“, kurz GPS, um die exakte Position eines Tieres zu bestimmen. Das Gerät sendet die Daten dann in Echtzeit an Ihr Smartphone oder ein anderes internetfähiges Gerät.
Die beliebtesten GPS-Tracker für Tiere 2023
Wenn Ihre Fellnase von zu Hause oder während des Spaziergangs wegläuft, können Sie es mithilfe des GPS-Trackers einfach und schnell wiederfinden. Aber auch vor anderen Gefahren schützt ein solches Gerät. Leider kommt es immer wieder zu Haustier-Diebstählen. Mit dem GPS-Tracker lässt sich ein gestohlenes Tier schnell wiederfinden.
Nicht zuletzt bieten die Geräte für kranke und alte Tiere nützliche Zusatzfunktionen, zum Beispiel die Überwachung des Schlafverhaltens oder körperlichen Aktivitäten des Tieres. Auf diese Weise lassen sich Gesundheitsprobleme frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen.
Tipp 3: Sicherheit durch Sichtbarkeit
Zu den schönsten Freizeitaktivitäten im Herbst gehören ausgiebige Spaziergänge mit der Familie und dem Hund. Die Tage werden nun kürzer und da bleibt es nicht aus, dass Sie mit Ihrem Hund auch in der Dämmerung oder Dunkelheit spazieren gehen. Dann ist es wichtig, dass Sie für andere Spaziergänger, Radfahrer und Autofahrer sichtbar sind.

Eine gute Sichtbarkeit erreichen Sie mit Blinklichtern, Leuchthalsbändern und Reflektorwesten. Letztere gibt es in verschiedenen Größen und Farben, sowohl für Menschen als auch für Hunde. Auch Leuchthalsbänder für Hunde sind beliebt. Diese lassen sich meist individuell zwischen Dauerlicht und Blinklicht einstellen. So nehmen andere Verkehrsteilnehmer Ihren Vierbeiner optimal wahr und Sie können sicher Gassi gehen. Leuchthalsbänder sind ebenfalls in verschiedenen Formen und Farben erhältlich. Einige Modelle verfügen über Batterien, andere sind mit Akkus ausgestattet, die sich per USB-Kabel wiederaufladen lassen. Wichtig: Das Halsband sollte bequem und locker sitzen und Ihren Hund nicht stören.
Die einfachste Möglichkeit ist ein Blinklicht. Dieses bringen Sie wahlweise am Brustgeschirr, an der Hundeleine oder am Halsband an. Blinklichter sind mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet und erhöhen ebenfalls die Sichtbarkeit und somit auch die Sicherheit Ihres Hundes.
Tipp 4: Warme Kleidung für Hunde
Im Herbst ist unbeständiges Wetter keine Seltenheit. Vor allem kleine Hunde mit dünnem Fell frieren schnell, wenn es stark regnet. Die Feuchtigkeit dringt bis auf die Haut durch, weil die Tiere nur wenig Unterwolle haben. Um eine Unterkühlung zu verhindern, die schlimmstenfalls zu einer Erkältung führen kann, ist Hundebekleidung für kleinere Hunde empfehlenswert. Diese sollte wasser- und windabweisend sein.
Bei Regen sind Regenmäntel aus Softshell oder beschichteten Nylonstoffen gut geeignet, um die Tiere vor Nässe zu schützen. Wenn Sie einen kleinen Hund besitzen und ihn mit einem Mantel ausstatten möchten, sollten Sie darauf achten, dass dieser optimal sitzt. In Fachgeschäften gibt es Maßanfertigungen. Wenn Sie Ihren Vierbeiner vor Kälte schützen möchten, bietet sich ein warmer Wintermantel aus Fleece und Baumwolle an. Um Kälte- und Regenschutz zu kombinieren, können Sie einen Regenmantel und einen Hundepullover verwenden.

Tipp: Hundekleidung ist auch mit integrierten Reflektoren erhältlich. In diesem Fall müssen Sie keine separaten Reflektoren oder Blinklichter kaufen.
Tipp 5: Therapiemaßnahmen bei Erkältungen
Hat es Ihren Hund doch erwischt, leidet er ähnlich wie wir Menschen unter typischen Symptomen wie Schnupfen, Niesen, Heiserkeit und Husten. Damit das geschwächte Tier schnell wieder gesund wird, sollte es vor allem Ruhe, viel Flüssigkeit, frische Luft und eine vitaminreiche Nahrung bekommen. Bei einer stärker ausgeprägten Erkältung können auch Medikamente wie Antibiotika oder Schleimlöser nötig sein, um die Erkältung zu bekämpfen. Diese sollte ausschließlich ein Tierarzt verschreiben. Im Idealfall haben Sie eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen und können sich entsprechend beraten lassen.
Wie für uns Menschen gilt auch für Hunde: Eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, das Immunsystem zu stärken und vor Erkältungen zu schützen.
Tipp 6: Vorsicht vor giftigen Herbstboten
Wenn die ganze Familie im Herbst in der Natur unterwegs ist, gehören Futtersuche in bunten Blätterhaufen und Laubfangen für den Hund dazu. Es lauern jedoch auch ein paar Gefahren, auf die Sie dringend achten solltet. Dazu zählen:
- Walnüsse: Für den Menschen ist die Walnuss aufgrund ihrer gesunden, einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ein echtes Superfood. Für Hunde kann sie allerdings gefährlich werden. Zum einen kann die abgebrochene Walnussschale zu Wunden im Maul führen. Zum anderen ist in der Fruchtschale oft der giftige Pilz „Penicillium crustosum“ enthalten, der den giftigen Stoff Roquefortin enthält.
- Pilze: Eine weitere Gefahr stellen Pilze dar, die im Herbst häufig aus den Böden sprießen. Vor allem Giftmorcheln, der grüne Knollenblätterpilz, der Satan-Röhrling und der rote Fliegenpilz können bei Hunden zu Durchfall, Erbrechen, Zittern und Krämpfen oder schlimmstenfalls zum Tod führen.
- Kastanien: Kinder sammeln sie im Herbst gern, um mit ihnen zu basteln. Nehmen Hunde Kastanien zu sich, können Erbrechen und Durchfall die Folge sein. Ausgelöst werden die Symptome durch giftige Saponine und Glykonsine.
- Eibe: Die Beeren der Eibe enthalten giftige Samen. Beim Spazierengehen sollten Sie Ihren Hund von der Eibe fernhalten. Bereits geringe Mengen können für den Vierbeine tödlich sein.

Tipp 7: Walken oder Joggen mit Hund
Wie wir Menschen lieben Hunde es, sich draußen zu bewegen. Eine gemeinsame Fitnessrunde in der Natur ist eine hervorragende Möglichkeit, sich auszutoben. Dabei können Sie beim Joggen immer wieder kleine sportliche Übungen einbauen. Rückwärtslaufen, Verbeugen, Sitz-Platz-Sitz und andere Kommandos fordern die Konzentration und Beweglichkeit Ihres Vierbeiners. Ein toller Abnehm-Tipp: Machen Sie die Übungen mit Ihrem Hund mit und verlieren Sie so spielend-leicht lästige Pfunde.
Abenteuer für die ganze Familie: Geocaching ist für die ganze Familie ein großer Spaß, auch für den Hund. Dabei gehen Sie gemeinsam auf Schatzsuche und erleben tolle Abenteuer. Für das Geocachen empfiehlt sich wiederum ein GPS-Tracker, für den Fall, dass sich Ihr Hund verläuft.
